Arbeitskreis Digitale Gesellschaft

SPD Schleswig-Holstein

15. Juli 2010

Allgemein
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  • Das Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­ri­um ver­an­stal­tet heu­te die zwei­te Anhö­rung zum so genann­ten 3. Korb der Urhe­ber­rechts­no­vel­le. Ich wer­de ver­su­chen, die wich­tigs­ten Dis­kus­si­ons­punk­te mit­zu­blog­gen, so lan­ge es um Open Access geht.
  • Was heu­te irgend­wo auf der Welt ins Netz gestellt wird, kann in der Regel bis auf wei­te­res abge­ru­fen wer­den. Was ein­mal ver­öf­fent­licht wur­de, ver­grö­ßert die uni­ver­sel­le Biblio­thek im Netz. Jeder Mensch mit Internet‐​Anschluss hat so frei­en Zugang zu viel­fäl­ti­gen Infor­ma­tio­nen, zu Ent­wick­lun­gen aktu­el­ler und ver­gan­ge­ner Ereig­nis­se über­all auf der Welt, in Deutsch­land oder vor der eige­nen Haus­tür.
  • Die in der Internet‐​Enquêtekommission ver­tre­te­nen Wis­sen­schaft­ler raten den Poli­ti­kern, kei­ne neu­en Geset­ze mehr zum Inter­net zu machen. Mit Inter­netsper­ren und Urhe­ber­rechts­ver­schär­fun­gen sei schon genug ange­rich­tet wor­den, sagen die Exper­ten.
  • Weni­ge Stun­den nach dem Euro­pa­par­la­ment hat sich auch der Bun­des­tag hin­ter das umstrit­te­ne Bankdaten‐​Abkommen (PDF‐​Datei) Swift gestellt. Mit den Stim­men von CDU/​CSU und FDP bil­lig­te das Ber­li­ner Par­la­ment am Don­ners­tag­abend einen Ent­schlie­ßungs­an­trag (PDF‐​Datei), in dem der über­ar­bei­te­ten Ver­ein­ba­rung zwi­schen der EU und den USA „deut­li­che Ver­bes­se­run­gen zum Daten‐ und Rechts­schutz“ zuge­stan­den wer­den. Obwohl die EU‐​Kommission nicht alle Vor­ga­ben habe umset­zen kön­nen, hand­le es sich um ein „respek­ta­bles Ver­hand­lungs­er­geb­nis“, in dem wesent­li­che For­de­run­gen der Euro­pä­er berück­sich­tigt wor­den sei­en.

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