Arbeitskreis Digitale Gesellschaft

SPD Schleswig-Holstein

1. April 2011

Allgemein
data.gov am Ende — oder doch nicht?

Wie read­wri­te­web berich­tet, steht data.gov vor dem Aus. Die Site war das gro­ße Technologie‐ und Trans­pa­renz­pro­jekt des Twit­ter­prä­si­den­ten Oba­ma und das Vor­zei­ge­pro­jekt der OpenData‐​Bewegung. Auf data.gov soll­ten staat­li­che Daten bereit­ge­stellt wer­den. Das Argu­ment: Öffent­li­che Gel­der haben die Gene­rie­rung der Daten erst ermög­licht, also müs­sen sie auch öffent­lich zugäng­lich sein. Bud­get­kür­zun­gen könn­ten die­sen Bemü­hun­gen jetzt einen Rück­schlag ver­set­zen. Doch es gibt Hoff­nung.

Vor eini­gen Tagen erst pro­phe­zei­te Lorenz Matz­at bei netzpolitik.org der OpenData‐​Bewegung ein kur­zes Leben, soll­te sie nicht in der Lage sein, kla­re Maß­nah­men ein­zu­for­dern. Damals war noch gar nicht bekannt, dass data.gov gefähr­det sein könn­te. Umso dring­li­cher muss die For­de­rung zur Stra­te­gie­bil­dung heu­te gestellt wer­den.

In den USA for­miert sich mitt­ler­wei­le ers­ter Wider­stand gegen die Bud­get­kür­zun­gen, die data.gov gefähr­den. Unter dem Hash­tag #save­the­da­ta läuft eine Akti­on, die das OpenData‐​Projekt doch noch ret­ten soll.

Schlagwörter: , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.