Arbeitskreis Digitale Gesellschaft

SPD Schleswig-Holstein

17. Mai 2011

Allgemein
Deutschlandfunk: Journalisten stehen im Kreuzfeuer der Kritik

In der Rubrik "Essays und Diskurs" hat der Deutschlandfunk einen Beitrag zum Thema "Medienschelten oder: Der Kampf um die Deutungshoheit –
Journalismus in der Krise
" veröffentlicht. Darin analysiert Sabine Pamperrien den Stand der Medienkritik und entlarvt dabei verschiedene Mythen über "Kampagnenjournalismus" und "die vierte Macht".

Kritisch geht der Beitrag aber auch mit den Neuen Medien um, wenn er den Journalistikprofessor Volker Lilienthal zitiert:

Im Grunde gab es Blogger früher schon in der Lokalzeitung. Das waren pensionierte Lehrer, Vorsitzende von Vereinen, und die kamen in die Redaktionsstube und mussten einen Bückling machen, damit der Herr Redakteur gnädigerweise ihren Artikel druckte. Dieses Hierarchieverhältnis hat sich umgedreht. Das verunsichert den Journalisten, der früher der Torwächter war, der allein entschied, was veröffentlicht wurde und was nicht. Das gibt es so nicht mehr. Das ist auch gut so.

Sabine Pamperrien macht klar, dass die Welt des Journalismus nicht ganz so einfach ist, wie es sich einige Kritiker machen.

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