Arbeitskreis Digitale Gesellschaft

SPD Schleswig-Holstein

4. März 2011

Allgemein
Facebook: Kein Kampf gegen Nazis

Wie Stefan Wiechmann beim Vorwärts schreibt, hält sich Facebook bei der Bekämpfung rechtsradikaler Inhalte zurück. Andere soziale Netzwerke sind da wesentlich aktiver.

Unter soziale-netzwerke-gegen-nazis.de haben sich eine ganze Reihe sozialer Netzwerke zusammengeschlossen, um sich gegen das rechte Treiben auf ihren Plattformen zu wehren:

In Sozialen Netzwerken melden Neonazis sich mit rechtsextremen Nicknames an, stellen Videos von einschlägigen Szene-Bands ein, vernetzen sich in revisionistische Gruppen, stiften mit rassistischen Parolen in Chatforen Unfrieden oder bedrohen mit Pinnwand-Postings nicht-rechte Userinnen und User. Sie knüpfen untereinander Kontakte, stellen stolz ihre hasserfüllte Gesinnung zur Schau und brüsten sich mit dem Gefühl, eine "unterdrückte Minderheit" zu sein. Damit versuchen sie, Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus oder Verschwörungstheorien normal und alltäglich erscheinen zu lassen. Und sie üben auch im Internet Gewalt gegen Menschen oder Gruppen aus – von Psychoterror in Internetforen bis zur Verabredung körperlicher Angriffe in der Realität.

Nur Facebook fehlt als größtes soziales Netzwerk in der Runde…

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