Arbeitskreis Digitale Gesellschaft

SPD Schleswig-Holstein

8. September 2013

Datenschutz
Ausspioniert: Big Data im Wahlkampf

Sie gelten als DAS Vorbild für viele selbsternannte Social-Media-Experten in Deutschland: Die Wahlkämpfe von US-Präsident Barack Obama haben wie nie zuvor auf Internet-Technologie gesetzt und so viele Daten wie möglich zusammengeführt. Stefan Schulz berichtet in der FAZ, wie das funktioniert und welche Folgen das für die Demokratie hat.

Im aktuellen Bundestagswahlkampf setzt die SPD vermehrt auf Tür-zu-Tür Wahlkampf. Über die Plattform mitmachen.spd.de soll diese Art des bürgernahen Wahlkampfes organisiert werden. Was es dort nicht gibt, ist diese Fülle von Daten, die in den USA dazu führte, dass die Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer bereits wussten, mit wem sie es zu tun haben und auf welche Themen er anspringen könnte, bevor sich die Tür überhaupt öffnet. Das ist rechtlich in Deutschland nicht möglich und auch von der SPD nicht gewollt, wie Generalsekretärin Andrea Nahles in einem Interview mit politik-digital.de kürzlich erklärte. Stattdessen setze die SPD auf die Erfahrung der Parteimitglieder vor Ort. Die wüssten oft selbst sehr gut, welche Gegenden relevant für die Tür-zu-Tür-Aktionen seien. Dafür braucht man dann auch kein Budget von 1,2 Milliarden US-Dollar.

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Steffen Voß

Arbeitet als Online-/Social-Media-Referent bei der SPD Schleswig-Holstein und ist hier als Mitglied des Arbeitskreises Digitale Gesellschaft der SPD Schleswig-Holstein als ehrenamtlicher Admin erreichbar. Alle Meinungsäußerungen sind privat.

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