Arbeitskreis Digitale Gesellschaft

SPD Schleswig-Holstein

20. März 2013

Stellungnahme
Leistungsschutzrecht für Presseverleger stoppen!

Sven Thomsen, Sprecher des Arbeitskreises Digitale Gesellschaft
Sven Thomsen, Sprecher des AK Digitale Gesellschaft | Foto: Steffen Voß, CC BY-SA 2.0

Zum offe­nen Brief ver­schie­de­ner Pro­mi­nen­ter an die Minis­ter­prä­si­den­tin­nen und Minis­ter­prä­si­den­ten zum Leis­tungs­schutz­recht für Pres­se­ver­le­ger erklärt Sven Thom­sen, Spre­cher des Arbeits­krei­ses Digi­ta­le Gesell­schaft:

„Das von CDU/​CSU und FDP beschlos­se­ne Leis­tungs­schutz­recht für Pres­se­ver­le­ger schafft mehr Pro­ble­me als es löst. Wir bekom­men neue Rechts­un­si­cher­hei­ten sowohl für inno­va­ti­ve Inter­net­un­ter­neh­men wie auch für klei­ne Blogs. Das Pro­blem der Finan­zie­rung von hoch­wer­ti­gem Jour­na­lis­mus wird dage­gen nicht gelöst.

Das Spek­trum der Kri­ti­ker ist breit: Neben den Oppo­si­ti­ons­frak­tio­nen im Bun­des­tag, haben sich alle poli­ti­schen Jugend­or­ga­ni­sa­tio­nen gegen das Leis­tungs­schutz­recht aus­ge­spro­chen. Dazu kom­men der Deut­sche Fachjour­nal­is­ten Ver­band (DFJV), die Jour­nal­is­tengew­erkschaft DJU (ver.di) und der Deut­sche Jour­nal­is­ten­ver­band (DJV), der Bun­des­ver­band IT‐​Mittelstand (BIT­Mi), der Inter­net­ver­band eco und der Bun­desver­band der Deut­schen Indus­trie (BDI). In dem offe­nen Brief wen­den sich Blog­ge­rin­nen und Blog­ger, Ver­le­ger, Poli­tik­wis­sen­schaft­le­rin­nen und vie­le mehr gehen das Leis­tungs­schutz­recht.

Der AK Digi­ta­le Gesell­schaft unter­stützt des­halb inhalt­lich den offe­nen Brief. Wir haben uns bereits im letz­ten Jahr gegen das Leis­tungs­schutz­recht aus­ge­spro­chen und gehen davon aus, dass Schleswig‐​Holstein im Bun­des­rat gegen das Leis­tungs­schutz­recht stim­men wird — so wie es der Land­tag im Janu­ar beschlos­sen hat. (Druck­sa­che 18/​0382)“

Der Lan­desar­beit­skreis „Dig­i­tale Gesell­schaft“ bere­itet im Dia­log  mit Exper­tin­nen und Exper­ten die Posi­tio­nie­rung der SPD  Schleswig‐​Holstein im Bere­ich der Neu­en Medi­en vor. Dabei wer­den die Chan­cen und Heraus­forderun­gen tech­nis­cher Entwick­lung disku­tiert  und in Hand­lungsempfehlun­gen für die Gre­mi­en und wei­te­ren Unter­gliederun­gen der SPD Schleswig‐​Holstein erar­bei­tet.“

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