Arbeitskreis Digitale Gesellschaft

SPD Schleswig-Holstein

20. März 2015

#DigitalLeben
25. April: Das Barcamp #DigitalLEBEN

By: Dave Stone - CC BY-SA 2.0

Am 25. Spril 2015 findet in der Kalkscheune in Berlin das Barcamp zum SPD-Programmprozess #DigitalLeben statt. Eingeladen sind nicht nur Spezialisten, sondern alle, die sich für die Gestaltung der digitalen Zukunft interessieren.

Nach dem erfolgreichen Bürgerdialog und dem Mitgliedervotum zum Koalitionsvertrag will die SPD wieder aus den Ideen und Meinungen der Mitglieder lernen. Genauer: Wir wollen das SPD-Programm für die digitale Gesellschaft schreiben, das im Dezember 2015 dem Parteitag vorgelegt wird. Dafür brauchen wir Ihren Beitrag. Mit Ihrer Teilnahme am Barcamp gebt ihr der Programmarbeit einen wichtigen zusätzlichen Schub.

Ein Barcamp ist eine Veranstaltung, bei der alles vorbereitet wird – bis auf die Inhalte. Die Themen für Vorträge, Workshops und Diskussionen bringt Ihr als Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst mit, stellt Eure Idee morgens kurz vor und tragt sie dann in den Zeitplan ein. Ab dann läuft ein Barcamp wie eine normale Tagung.

Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es auf digitalleben.spd.de.

Steffen Voß

Arbeitet als Online-/Social-Media-Referent bei der SPD Schleswig-Holstein und ist hier als Mitglied des Arbeitskreises Digitale Gesellschaft der SPD Schleswig-Holstein als ehrenamtlicher Admin erreichbar. Alle Meinungsäußerungen sind privat.

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Ein Kommentar

  1. Liebe Genossen,

    vor dem Hintergrund un­se­rer tra­dier­ten Wahrnehmungsmuster wer­den Jugendliche meist als ge­sell­schaft­li­che „Risikogruppe“ be­trach­tet und nicht als „Problemlöser“ und „Agenda-Setter“ ge­ach­tet.
    Wie könn­ten wir (al­le) und ins­be­son­de­re die po­li­tisch Verantwortlichen, die­sen noch do­mi­nie­ren­den „kul­tu­rel­len Blick“ ver­wer­fen, den wir (un­ter dem herr­schen­den Stress- oder Schwarm-Modus) üb­li­cher­wei­se auf Jugendliche wer­fen?
    Oft fällt es uns schwer, uns Jugendliche als de­mo­kra­ti­sche Quelle un­se­rer Zivilgesellschaft vor­zu­stel­len, wel­che selbst am bes­ten in der Lage wä­ren, sich neue kul­tu­rel­le Wege in die Gesellschaft zu bah­nen, so­fern ih­nen da­für die ent­spre­chen­den Rahmenbedingungen be­reit­ge­stellt wer­den wür­den.
    Paradoxerweise scheint ge­ra­de der Versuch Jugendliche im Rahmen ih­rer Sozialisation, bei­spiels­wei­se mit­tels des „Beutelsbacher Konsens“, vor der „Überwältigung“ durch pa­ter­na­lis­ti­sche „Inkulturationsprozesse“ zu schüt­zen, wie­der­um zu ei­ner Art von laissez-fairer, de­mo­kra­ti­scher „Unter-Bindung“ zu füh­ren, durch wel­che Jugendliche an­fäl­li­ger ge­macht wer­den für kom­pen­sa­to­ri­sche, anti-demokratische Bindungs- und Ideologieangebote.

    Nur durch ei­nen Sprung über un­se­ren ei­ge­nen (kul­tu­rel­len) Schatten könn­ten wir ver­mei­den, dass die­se kol­lek­tiv un­be­wuss­ten Strukturen und ste­reo­ty­pen Haltungen wei­ter­hin zu selbst­er­fül­len­den Prophezeiungen füh­ren und so die Zukunftschancen für im­mer mehr Jugendliche fort­ge­setzt ein­ge­schränkt wer­den. Stattdessen soll­ten wir ih­nen, um sich selbst auf die Realität be­zo­gen bil­den zu kön­nen, mög­lichst rasch die ih­nen bis­her vor­ent­hal­te­ne Vorreiterrolle, bei­spiels­wei­se bei der „Energiewende“ oder „Digitalen Agenda“ als Promotoren für den not­wen­di­gen kul­tu­rel­len ‚Bewusstseinswandel‘, ein­räu­men.

    „Systemisch“ be­trach­tet ver­fü­gen Jugendliche durch ih­ren Synapsenüberschuss ein­fach nur über zu viel of­fe­nes geis­ti­ges und see­lischs „Potenzial“, wel­ches je­doch durch die tri­via­li­sie­ren­den Lernsettings in un­se­ren Schulen auf ei­ne ih­re Persönlichkeit ver­let­zen­de Weise zu­rück­ge­wie­sen wird.
    Die ein­sei­ti­ge und über­mä­ßi­ge Belastung durch blo­ßes Faktenlernen hat auf das Gehirn von Jugendlichen den Effekt ei­nes „Downgradings“.
    Obwohl be­kannt­lich über­wie­gend Jungs ge­gen die­se Missstände op­po­nie­ren, stellt sich an­sons­ten die­ser staat­lich or­ga­ni­sier­ten, sys­te­ma­ti­schen Vernichtung von „Humankapital“ bis­her prak­tisch nie­mand öf­fent­lich ent­ge­gen.

    Die Bemühungen Schulen zu „Integrationsschulen“ wei­ter zu ent­wi­ckeln, las­sen die Schieflage ih­rer „Double Bind-Strukturen“ als Zielkonflikt deut­lich wer­den.
    Einerseits sol­len in­te­gra­ti­ve Schulen als „so­zia­le Schutz- und (Ein-)Bindungsräume“ dem Wohl al­ler Kinder und Jugendlichen die­nen, an­de­rer­seits wer­den die Schüler ent­spre­chend des „Leistungsprinzips“ ei­nem Selektionsprozess un­ter­wor­fen, wo­durch po­si­ti­ve Aufmerksamkeit künst­lich ver­knappt wird.
    Bei den so­ge­nann­ten „schwä­che­ren“ Kindern wür­de sich so, ei­ne zu­vor, wäh­rend der ers­ten Sozialisation be­reits an­ge­leg­te, ängst­li­che Grundstimmung, durch die­se zu­sätz­li­che Angst vor Ausgrenzung, noch ver­stär­ken. So kann die „zwei­te Chance“ ei­ner „Selbst-Bildung“, wel­che uns die Entwicklungsphase der „Pubertät“ ge­wis­ser­ma­ßen „bio­lo­gisch na­he­le­gen wür­de“, von den Jugendlichen nicht für ih­re ak­ti­ve Selbst-Integration in die Gesellschaft ge­nutzt wer­den. Die Pubertät als „an­thro­po­lo­gi­sches Entwicklungsprogramm“, wel­ches dar­auf aus­ge­legt ist sich in ei­ner neu­en Horde zu in­te­grie­ren, wur­de so­zu­sa­gen kul­tu­rell auf ei­ne Weise um­pro­gram­miert, dass wir, durch die ge­setz­ten se­lek­ti­ven Bedingungen in un­se­ren Schulen zu vie­le Jugendliche in ih­rer mensch­li­chen Würde krän­ken und durch Ausgrenzung un­ter Stress set­zen.

    Zahlreiche Institutionen wid­men sich zwar dem Kinder- und Jugendschutz und ver­su­chen, meist mit­tels Kampagnen die Kinder und Jugendlichen über ih­re (de­mo­kra­ti­schen) Rechte auf­zu­klä­ren, – er­rei­chen die­se bis­her je­doch kaum.

    Dem Wohle und der pos­ti­ven Entwicklung der Mehrzahl von Kindern und Jugendlichen kä­me die prak­ti­sche Umsetzung des fol­gen­den Beteiligungsverfahrens als „de­mo­kra­ti­schen Initiationsritus“, ganz un­ab­hän­gig vom Grad ih­res theo­re­ti­schen Wissens be­züg­lich ih­rer (Betteiligungs-)Rechte, si­cher­lich sehr ent­ge­gen.

    Für die­se neue Form ei­ner „Demokratischen Jugend-Beteiligungs-Kultur“ be­darf es da­her we­ni­ger ei­ner Lobby für die Jugend, als viel­mehr der Schaffung struk­tu­rel­ler, po­li­ti­scher Freiräume, in­ner­halb de­rer Jugendliche selbst ei­ne we­sent­li­che „Lobby-Rolle“ über­neh­men könn­ten.

    „Wenn wir et­was ver­ste­hen wol­len,
    müs­sen wir ver­su­chen, et­was zu ver­än­dern.“
    Urie Bronfenbrenner

    PSI-21 (Politik Schule Internet & Agenda-21)
    Mittels die­ses Universal-Konzeptes für ei­nen „de­mo­kra­ti­schen Initiationsritus“ wird für Jugendliche die Möglichkeit ge­schaf­fen,
    ge­leb­te Demokratie zu ei­ner prä­gen­den Selbst-Wirksamkeitserfahrung zu ma­chen.

    Gestaffelt nach Altersstufen der Schüler, ste­hen ih­nen Politiker auf den ver­schie­de­nen
    po­li­ti­schen Verantwortungsebenen ge­gen­über:
    • den jüngs­ten (12-14-jährigen) Schülern Politiker auf kom­mu­na­ler Ebene,
    • den äl­te­ren (15-16-jährigen) Schülern Politiker auf Landesebene und
    • den äl­tes­ten Schülern Politiker auf Bundesebene, oder per­spek­ti­visch
    • so­gar auf eu­ro­päi­scher Ebene.

    Projektablauf:

    1. Die Schüler ei­nes Jahrgangs wäh­len ihr „Haupt-Themengebiet“ aus, wel­ches
    z. B. ei­nem Ressort der je­wei­li­gen po­li­ti­schen Ebene ent­spre­chen wür­de.
    2. Das durch Mehrheitsentscheid fest­ge­leg­te Thema wird den Fraktionen der
    ent­spre­chen­den po­li­ti­schen Ebene mit­ge­teilt.
    Jede Fraktion stellt zwi­schen fünf und zehn Fragen aus die­sem „Haupt-Themengebiet“
    an die Schüler.
    3. In je­der Klasse (bzw. Kurs) for­mie­ren sich Arbeitsgruppen ent­spre­chend der Anzahl
    der ver­tre­te­nen Fraktionen.
    Jede Gruppe hat nun die Aufgabe die vor­lie­gen­den Fragen der Fraktionen für die je­weils
    an­de­ren Gruppen im Rahmen ei­ner Präsentation ver­ständ­lich zu ma­chen.
    Es sol­len Begriffe er­läu­tert wer­den und Hintergrund-Information zum bes­se­ren
    Verständnis der kom­ple­xen Zusammenhänge ge­lie­fert wer­den.
    4. Nun kann je­der Schüler ei­ne „Schülerfrage“ stel­len, wel­che im Internet ver­öf­fent­licht
    wird und von den be­tei­lig­ten Mitschülern be­wer­tet wer­den kann.
    Gesucht wer­den die „Top Ten“ der Schülerfragen.
    5. Zuletzt hat je­der Schüler die Möglichkeit, sich an­onym ein­zu­log­gen, sich die Partei
    aus­zu­wäh­len, wel­cher er sein Feedback ge­ben möch­te so­wie die „Schüler-Top Ten“
    Fragen zu be­ant­wor­ten.
    6. Die Auswertung der Feedbacks an die Fraktionen wird im Internet ver­öf­fent­licht.
    7. Die Auswertungen der Feedbacks, auf die Schülerfragen, wer­den zu Anträgen
    for­mu­liert und den je­wei­li­gen Gremien zur Entscheidung vor­ge­legt.
    (Beispielhaft ist hier die SPD-Fraktion der BVV Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf,
    wel­che dem Jugendparlament C-W vol­les Antragsrecht ein­ge­räumt hat.)

    Die Pubertät – als „Krise“, – scheint wie ge­macht,
    um „Chancen“ kul­tu­rel­len Lernens zu er­öff­nen.
    „Die (mög­li­che) Erkenntnis, dass Pubertät – qua­si als ei­ne bio­lo­gi­sche „Hidden Agenda“ –
    zu­gleich die her­vor­ra­gends­ten kul­tu­rel­len Entwicklungschancen zur Unterstützung von
    „nach­hal­ti­gen“ ge­sell­schaft­li­chen Bewusstseins-Bildungsprozessen bö­te, kann wohl so lan­ge
    nicht ge­won­nen wer­den, bis sich die­se aus den kon­kre­ten Erfahrungen ei­ner an­ge­wand­ten
    Praxis des Konzeptes von PSI-21 her­leit lie­ße.“

    2.) Bildungslandschaften als Referenzprojekte im Rahmen der „Digitalen Agenda“ + Energiewende

    „Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur ei­ne Gesundheit.“ (Arthur Schopenhauer)

    Die tech­ni­schen und mensch­li­chen Bedingungen für die „Digitale Agenda“ soll­ten als ein ge­mein­sa­mes dy­na­mi­sches System be­trach­tet wer­den, des­sen Voraussetzungen und (Sicherheits-)Standards sich am Menschen als „dem Maß al­ler Dinge“ ori­en­tie­ren, da wir sonst Gefahr lau­fen könn­ten als über­for­der­te „Zauberlehrlinge“ zu­neh­mend die „System-Kontrolle“ zu ver­lie­ren.

    Als po­si­ti­ve Diagnose wür­de „Gesundheit“ das mo­men­tan sta­bi­le „dy­na­mi­sches Gleichgewicht“ ei­nes kom­ple­xen Systems als „Ganzes“ be­zeich­nen.
    „Resilienz ist die Fähigkeit ei­nes Systems, mit Veränderungen um­ge­hen zu können.[wikipedia 1]“

    Es scheint in der Natur der Sache zu lie­gen, dass man, bei dem Versuch kom­ple­xe Zusammenhänge mit Hilfe von „kon­kre­ten“ Beispielen oder Metaphern dar­zu­stel­len, meist zu­letzt fest­stel­len muss, dass auch schon die Metapher „nicht so ganz ein­fach“ zu ver­ste­hen sein könn­te.

    Bislang schei­nen die Entwicklungsziele der „Digitalen Agenda“ dar­auf aus­ge­rich­tet zu sein, elek­tro­ni­sche Bauteile und Einzelgeräte mit im­mer mehr in­te­grier­ten Funktionen aus­zu­stat­ten, ih­re Bauweise und ih­ren Energieverbrauch mög­lichst zu mi­ni­mie­ren und ih­re Konnektivität mit dem Internet 4.0 zu er­mög­li­chen, wo­zu die Netzkapazitäten und -struk­tur ent­spre­chend der zu er­war­ten­den Leistungsanforderungen wei­ter aus­ge­baut und an­ge­passt wer­den sol­len.

    Der Ansatz ei­ner „Digitalen Agenda“ scheint mir noch ein eben­so of­fe­nes, wie va­ges Projektionsfeld für tech­ni­sche Entwicklungserwartung zu sein, zu­mal des­ori­en­tier­te Großorganisationen i.d.R. über sämt­li­che Verharrungs- und Vermeidungsstrategien ver­fü­gen, um ver­meint­li­chen „Risiken“ aus­wei­chen zu kön­nen.
    Aus Angst vor die­ser gro­ßen „Ungewissheit“ zie­hen sich lei­der vie­le Experten häu­fig dar­auf zu­rück den je­wei­li­gen Status Quo ein­fach nur wissenschaftlich/abstrakt wi­der­zu­spie­geln, oh­ne kon­kre­te Handlungsoptionen auch nur an­zu­deu­ten. Doch dre­hen wir uns im­mer wei­ter nur im Kreis, so­lan­ge un­se­re alt­be­kann­ten Vorstellungen und Selbstbilder nur im­mer wei­ter, mit­tels „ob­jek­ti­ver“ em­pi­ri­scher Forschungsmethoden, als „neue (Un-)Gewissheiten“, fort­ge­schrie­ben wer­den.

    „Bis heu­te gibt es in Kontinentaleuropa noch kei­nen wis­sen­schaft­lich wie po­li­tisch in­ter­na­tio­nal sicht­ba­ren Internet-Thinktank, der die po­li­ti­schen,
    ge­sell­schaft­li­chen, wirt­schaft­li­chen und recht­li­chen Wirkungsweisen der Digitalisierung durch­denkt und de­tail­lier­te Handlungsempfehlungen als
    Reaktion dar­auf ent­wi­ckelt.“ (KAS, Die po­li­ti­sche Meinung Nr. 526/ 5_6 2014/ DIGITAL/ Wann be­ginnt der Heißhunger? Zolleis, Udo/ S. 21)

    Diese Handlungs- und Orientierungslosigkeit blieb nicht oh­ne Folgen:
    [Plattform Industrie 4.0 vor dem Aus: »Deutschland hat die ers­te Halbzeit ver­lo­ren« 10.02.2015 von Karin Zühlke]

    Erst wenn uns Probleme be­reits of­fen ent­ge­gen tre­ten fan­gen wir an – im „Stress-Modus“ – nach „ein­fa­chen und schnel­len“ Lösungen zu su­chen. Zu den tie­fer lie­gen­den, ei­gent­li­chen Ursachen drin­gen wir so – au­ßer­halb un­se­res „Kultur-Modus“ – eher sel­ten vor: „Bleibt Kreuzberg auf den al­ten Schulklos sit­zen?“ von Susanne Vieth-Entus / 12. 02. 2015 /http://www.tagesspiegel.d e/

    „Du musst die Veränderung sein
    die du in der Welt se­hen willst.“
    Mahatma Gandhi

    Ebenso wie bei der „Gesundheit“ soll­te es sich bei der „Digitalen Agenda & Energiewende“ um ein dy­na­mi­sches Entwicklungssystem han­deln, des­sen „Systemteile“
    in ih­rem ei­gen­dy­na­mi­schen Wechselspiel dar­auf ori­en­tiert sind, ge­mein­sam ih­re in­ne­re Balance selbst su­chen, er­zeu­gen und sta­bi­li­sie­ren zu kön­nen.

    Bei die­sem Selbstorganisationsprozess fällt dem (zu­vor um­zu­deu­ten­den) „System Schule“ ei­ne we­sent­li­che Vorreiterrolle zu, auch wenn sich die bis­he­ri­gen „Gateceeper“ dies noch nicht so recht vor­stel­len wollen/können. Der er­folg­rei­che Übergang in die „Digitale Gesellschaft“ wird von ih­rer Bereitschaft als Schulleiter/Lehrer ab­hän­gen, – ihr Berufbild, um den Kompetenzbereich von „Zukunfts-Administratoren“, zu er­wei­tern.

    Darüber hin­aus be­darf es der ge­mein­sa­men Einsicht und Verantwortungsbereitschaft von mög­lichst vie­len Schulleitern/Lehrern, so­wie Politikern, in die Notwendigkeit, er­gän­zend zu den be­steh­nen­den Schulstrukturen, die struk­tu­rel­len Bedingungen zur po­li­ti­schen Beteiligung von Jugendlichen neu zu schaf­fen, so dass die­se ei­ne maß­geb­li­che Rolle bei Gestaltung der technisch/kulturellen Entwicklung un­se­rer Gesellschaft ein­neh­men kön­nen.

    Wir soll­ten ler­nen Schulen un­ter ei­ner neu­en Perspektive zu be­trach­ten, als kon­ke­te Handlungserprobungsräume für vor­weg­ge­nom­me­ne, sozial-kultur-technische ge­sell­schaft­li­che Entwicklungen von Zukunftsperspektiven. Nach die­sem Verständnis tra­gen Schulen enor­me Entwicklungspotenziale in sich.
    http://psi-21.de/de/dl-ordner/2009-02-25_kiss-proofed_ness-iba.pdf

    „Es gibt be­reits zahl­rei­che lo­ka­le Vernetzungsstrukturen von Schulen als „Bildungslandschaften“, meist als Ganztagsschulen or­ga­ni­siert.
    Es wä­re so­mit kon­zep­tio­nell nur noch ein klei­ner Schritt in Richtung „Smart-School-Grids“, al­so von Handlungs- und Erfahrungsräumen,
    die sich un­ter der Beteiligung von Schülern, Lehrern, Wissenschaftlern und Firmen, als „Zukunftslabore“ der Lösung von Problemen der
    „Energiewende“ auf theo­re­ti­sche und prak­ti­sche Weise stel­len kön­nen.
    Wie sag­te schon Bob der Baumeister?: ‚Yes, we can!‘ “ [Albert Reinhardt, Berlin, den 25. 04. 2012 / http://gattel-stiftung.de/dl-ordner/2012-04-25_schulische_bildung_als_sozialisations_2.pdf ]

    Wie beim Begriff „Gesundheit“ ist es lei­der kaum mög­lich al­le po­si­ti­ven „Funktionseigenschaften“ im Einzelenen auf­zu­lis­ten,
    die ge­nannt wer­den müs­ten, um das Konzept voll­stän­dig zu be­schrei­ben.

    Zunächst geht es nur dar­um den rich­ti­gen Einstieg für ei­ne (wahr­schein­lich) „ge­sun­de“ Entwicklung zu de­fi­nie­ren, wel­che er­war­ten lässt, dass sich aus ihr her­aus,
    über ei­ne „Digitalen Agenda“ als evo­lu­tio­nä­rer „Work in pro­gress“, wei­te­re und bes­se­re Optionen ent­wi­ckeln wer­den.

    Auch im Interesse ei­ner Daseinsvorsorge im Falle ei­nes „Blackouts“ wä­re es sinn­voll, weit­ge­hend aut­ar­ke „Smart-Grigd-Schools“ auf­zu­bau­en.
    Im Rahmen zahl­rei­cher, lo­ka­ler „Referenz Projekt-Schulen“ könn­ten Wissenschaftler, Unternehmen und Schüler (als zu­künf­ti­ge Kunden) ih­ren prak­ti­schen Erfahrungshorizont ge­mein­sam er­wei­tern.

    Könnten Sie sich vor­stel­len, ei­ne sol­che Idee zu un­ter­stüt­zen. Über ei­ne Antwort wür­de ich mich sehr freu­en.

    Mit bes­ten Grüßen

    Albert Reinhardt

    PS: Gern kön­nen Sie die­se E-Mail an an­de­re Interessierte wei­ter­zu­lei­ten.
    _____________
    PSI-21 / Gattel-Stiftung i. G.
    c/o Albert Reinhardt
    Zempiner Steig 10
    13503 Berlin

    „Success con­sists of go­ing from fail­u­re
    to fail­u­re ​wi­thout loss of en­thu­si­asm!“

    Churchill

    Selfi-Links:
    http://psi-21.de/de/dl-ordner/2014-11-29_psi-21_initiationsritus.pdf
    http://psi-21.de/de/dl-ordner/2014-11-14_leitbild-jugenddemokratie.pdf
    http://psi-21.de/de/dl-ordner/2014-11-08_spd-leitbild-jugenddemokratie_1.pdf
    http://psi-21.de/de/dl-ordner/2013-06-27_oekologie_der_pubertaet.pdf
    http://psi-21.de/de/dl-ordner/2009-02-25_kiss-proofed_ness-iba.pdf
    http://psi-21.de/de/dl-ordner/2001-11-22-was-haenschen-lernt.pdf

    Albert Reinhardt
    albert-reinhardt@psi-21.de
    http://www.psi-21.de

    Mensch ver­sus Computer:

    Ausschuss.Digitale.Agenda.-.bundestag-digital.de

    Wikimedia-Salon – Das ABC des Freien Wissens, F = Fail – YouTube

    Martin Rost- Vortrag- Datenschutz in Altersgerechten Assistenzsystemen

    „Technik kann die Bedeutung von Recht ver­än­dern…“

    http://soziopod.de/2014/12/soziopod-036-medien-macht-und-maersche-der-soziopod-jahresrueckblick-2014/

    Mensch ver­sus Mensch:

    Lily Braun/ 1911_manifest_an_die_schuljugend.pdf

    [Clockwork Orange Masterplan für Englands Jugend- – DIEBÜRGERLOBBY]
    Mensch versus/pro Mensch:
    Dem Leben ent­frem­det: Warum wir wie­der ler­nen müs­sen zu emp­fin­den >> „Buchtip“

    Wahnsinn Normalität – Arno Gruen’s Zivilisationskritik 1/2 (Audio)

    Wahnsinn Normalität – Arno Gruen’s Zivilisationskritik 2/2 (Audio)

    Empathie und die Generation Ich – Arno Gruen

    Mensch pro Mensch:

    PSI-Theorie/
    http://www.psi-schweiz.ch-pdf-PSI-Theorie_web.pdf

    http://www.psi-theorie.com /
    PSI-Theorie-light Julius Kuhl.pdf Download

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