Arbeitskreis Digitale Gesellschaft

SPD Schleswig-Holstein

20. März 2015

#DigitalLeben
25. April: Das Barcamp #DigitalLEBEN

By: Dave Stone - CC BY-SA 2.0

Am 25. Spril 2015 fin­det in der Kalk­scheu­ne in Ber­lin das Bar­camp zum SPD-​Programmprozess #Digi­tal­Le­ben statt. Ein­ge­la­den sind nicht nur Spe­zia­lis­ten, son­dern alle, die sich für die Gestal­tung der digi­ta­len Zukunft inter­es­sie­ren.

Nach dem erfolg­rei­chen Bür­ger­dia­log und dem Mit­glie­der­vo­tum zum Koali­ti­ons­ver­trag will die SPD wie­der aus den Ide­en und Mei­nun­gen der Mit­glie­der ler­nen. Genau­er: Wir wol­len das SPD-​Programm für die digi­ta­le Gesell­schaft schrei­ben, das im Dezem­ber 2015 dem Par­tei­tag vor­ge­legt wird. Dafür brau­chen wir Ihren Bei­trag. Mit Ihrer Teil­nah­me am Bar­camp gebt ihr der Pro­gramm­ar­beit einen wich­ti­gen zusätz­li­chen Schub.

Ein Bar­camp ist eine Ver­an­stal­tung, bei der alles vor­be­rei­tet wird – bis auf die Inhal­te. Die The­men für Vor­trä­ge, Work­shops und Dis­kus­sio­nen bringt Ihr als Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer selbst mit, stellt Eure Idee mor­gens kurz vor und tragt sie dann in den Zeit­plan ein. Ab dann läuft ein Bar­camp wie eine nor­ma­le Tagung.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und die Anmel­dung gibt es auf digitalleben.spd.de.

Steffen Voß

Arbei­tet als Online-​/​Social-​Media-​Referent bei der SPD Schleswig-​Holstein und ist hier als Mit­glied des Arbeits­krei­ses Digi­ta­le Gesell­schaft der SPD Schleswig-​Holstein als ehren­amt­li­cher Admin erreich­bar. Alle Mei­nungs­äu­ße­run­gen sind pri­vat.

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Ein Kommentar

  1. Lie­be Genos­sen,

    vor dem Hin­ter­grund unse­rer tra­dier­ten Wahr­neh­mungs­mus­ter wer­den Jugend­li­che meist als gesell­schaft­li­che „Risi­ko­grup­pe“ betrach­tet und nicht als „Pro­blem­lö­ser“ und „Agenda-​Setter“ geach­tet.
    Wie könn­ten wir (alle) und ins­be­son­de­re die poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen, die­sen noch domi­nie­ren­den „kul­tu­rel­len Blick“ ver­wer­fen, den wir (unter dem herr­schen­den Stress- oder Schwarm-​Modus) übli­cher­wei­se auf Jugend­li­che wer­fen?
    Oft fällt es uns schwer, uns Jugend­li­che als demo­kra­ti­sche Quel­le unse­rer Zivil­ge­sell­schaft vor­zu­stel­len, wel­che selbst am bes­ten in der Lage wären, sich neue kul­tu­rel­le Wege in die Gesell­schaft zu bah­nen, sofern ihnen dafür die ent­spre­chen­den Rah­men­be­din­gun­gen bereit­ge­stellt wer­den wür­den.
    Para­do­xer­wei­se scheint gera­de der Ver­such Jugend­li­che im Rah­men ihrer Sozia­li­sa­ti­on, bei­spiels­wei­se mit­tels des „Beu­tels­ba­cher Kon­sens“, vor der „Über­wäl­ti­gung“ durch pater­na­lis­ti­sche „Inkul­tu­ra­ti­ons­pro­zes­se“ zu schüt­zen, wie­der­um zu einer Art von laissez-​fairer, demo­kra­ti­scher „Unter-​Bindung“ zu füh­ren, durch wel­che Jugend­li­che anfäl­li­ger gemacht wer­den für kom­pen­sa­to­ri­sche, anti-​demokratische Bindungs- und Ideo­lo­gie­an­ge­bo­te.

    Nur durch einen Sprung über unse­ren eige­nen (kul­tu­rel­len) Schat­ten könn­ten wir ver­mei­den, dass die­se kol­lek­tiv unbe­wuss­ten Struk­tu­ren und ste­reo­ty­pen Hal­tun­gen wei­ter­hin zu selbst­er­fül­len­den Pro­phe­zei­un­gen füh­ren und so die Zukunfts­chan­cen für immer mehr Jugend­li­che fort­ge­setzt ein­ge­schränkt wer­den. Statt­des­sen soll­ten wir ihnen, um sich selbst auf die Rea­li­tät bezo­gen bil­den zu kön­nen, mög­lichst rasch die ihnen bis­her vor­ent­hal­te­ne Vor­rei­ter­rol­le, bei­spiels­wei­se bei der „Ener­gie­wen­de“ oder „Digi­ta­len Agen­da“ als Pro­mo­to­ren für den not­wen­di­gen kul­tu­rel­len ‚Bewusst­seins­wan­del‘, ein­räu­men.

    „Sys­te­misch“ betrach­tet ver­fü­gen Jugend­li­che durch ihren Syn­ap­sen­über­schuss ein­fach nur über zu viel offe­nes geis­ti­ges und see­lischs „Poten­zi­al“, wel­ches jedoch durch die tri­via­li­sie­ren­den Lern­set­tings in unse­ren Schu­len auf eine ihre Per­sön­lich­keit ver­let­zen­de Wei­se zurück­ge­wie­sen wird.
    Die ein­sei­ti­ge und über­mä­ßi­ge Belas­tung durch blo­ßes Fak­ten­ler­nen hat auf das Gehirn von Jugend­li­chen den Effekt eines „Down­gra­dings“.
    Obwohl bekannt­lich über­wie­gend Jungs gegen die­se Miss­stän­de oppo­nie­ren, stellt sich ansons­ten die­ser staat­lich orga­ni­sier­ten, sys­te­ma­ti­schen Ver­nich­tung von „Human­ka­pi­tal“ bis­her prak­tisch nie­mand öffent­lich ent­ge­gen.

    Die Bemü­hun­gen Schu­len zu „Inte­gra­ti­ons­schu­len“ wei­ter zu ent­wi­ckeln, las­sen die Schief­la­ge ihrer „Dou­ble Bind-​Strukturen“ als Ziel­kon­flikt deut­lich wer­den.
    Einer­seits sol­len inte­gra­ti­ve Schu­len als „sozia­le Schutz- und (Ein-)Bindungsräume“ dem Wohl aller Kin­der und Jugend­li­chen die­nen, ande­rer­seits wer­den die Schü­ler ent­spre­chend des „Leis­tungs­prin­zips“ einem Selek­ti­ons­pro­zess unter­wor­fen, wodurch posi­ti­ve Auf­merk­sam­keit künst­lich ver­knappt wird.
    Bei den soge­nann­ten „schwä­che­ren“ Kin­dern wür­de sich so, eine zuvor, wäh­rend der ers­ten Sozia­li­sa­ti­on bereits ange­leg­te, ängst­li­che Grund­stim­mung, durch die­se zusätz­li­che Angst vor Aus­gren­zung, noch ver­stär­ken. So kann die „zwei­te Chan­ce“ einer „Selbst-​Bildung“, wel­che uns die Ent­wick­lungs­pha­se der „Puber­tät“ gewis­ser­ma­ßen „bio­lo­gisch nahe­le­gen wür­de“, von den Jugend­li­chen nicht für ihre akti­ve Selbst-​Integration in die Gesell­schaft genutzt wer­den. Die Puber­tät als „anthro­po­lo­gi­sches Ent­wick­lungs­pro­gramm“, wel­ches dar­auf aus­ge­legt ist sich in einer neu­en Hor­de zu inte­grie­ren, wur­de sozu­sa­gen kul­tu­rell auf eine Wei­se umpro­gram­miert, dass wir, durch die gesetz­ten selek­ti­ven Bedin­gun­gen in unse­ren Schu­len zu vie­le Jugend­li­che in ihrer mensch­li­chen Wür­de krän­ken und durch Aus­gren­zung unter Stress set­zen.

    Zahl­rei­che Insti­tu­tio­nen wid­men sich zwar dem Kinder- und Jugend­schutz und ver­su­chen, meist mit­tels Kam­pa­gnen die Kin­der und Jugend­li­chen über ihre (demo­kra­ti­schen) Rech­te auf­zu­klä­ren, — errei­chen die­se bis­her jedoch kaum.

    Dem Woh­le und der pos­ti­ven Ent­wick­lung der Mehr­zahl von Kin­dern und Jugend­li­chen käme die prak­ti­sche Umset­zung des fol­gen­den Betei­li­gungs­ver­fah­rens als „demo­kra­ti­schen Initia­ti­ons­ri­tus“, ganz unab­hän­gig vom Grad ihres theo­re­ti­schen Wis­sens bezüg­lich ihrer (Betteiligungs-)Rechte, sicher­lich sehr ent­ge­gen.

    Für die­se neue Form einer „Demo­kra­ti­schen Jugend-​Beteiligungs-​Kultur“ bedarf es daher weni­ger einer Lob­by für die Jugend, als viel­mehr der Schaf­fung struk­tu­rel­ler, poli­ti­scher Frei­räu­me, inner­halb derer Jugend­li­che selbst eine wesent­li­che „Lobby-​Rolle“ über­neh­men könn­ten.

    „Wenn wir etwas ver­ste­hen wol­len,
    müs­sen wir ver­su­chen, etwas zu ver­än­dern.“
    Urie Bron­fen­bren­ner

    PSI-​21 (Poli­tik Schu­le Inter­net & Agenda-​21)
    Mit­tels die­ses Universal-​Konzeptes für einen „demo­kra­ti­schen Initia­ti­ons­ri­tus“ wird für Jugend­li­che die Mög­lich­keit geschaf­fen,
    geleb­te Demo­kra­tie zu einer prä­gen­den Selbst-​Wirksamkeitserfahrung zu machen.

    Gestaf­felt nach Alters­stu­fen der Schü­ler, ste­hen ihnen Poli­ti­ker auf den ver­schie­de­nen
    poli­ti­schen Ver­ant­wor­tungs­ebe­nen gegen­über:
    • den jüngs­ten (12–14-jährigen) Schü­lern Poli­ti­ker auf kom­mu­na­ler Ebe­ne,
    • den älte­ren (15–16-jährigen) Schü­lern Poli­ti­ker auf Lan­des­ebe­ne und
    • den ältes­ten Schü­lern Poli­ti­ker auf Bun­des­ebe­ne, oder per­spek­ti­visch
    • sogar auf euro­päi­scher Ebe­ne.

    Pro­jekt­ab­lauf:

    1. Die Schü­ler eines Jahr­gangs wäh­len ihr „Haupt-​Themengebiet“ aus, wel­ches
    z. B. einem Res­sort der jewei­li­gen poli­ti­schen Ebe­ne ent­spre­chen wür­de.
    2. Das durch Mehr­heits­ent­scheid fest­ge­leg­te The­ma wird den Frak­tio­nen der
    ent­spre­chen­den poli­ti­schen Ebe­ne mit­ge­teilt.
    Jede Frak­ti­on stellt zwi­schen fünf und zehn Fra­gen aus die­sem „Haupt-​Themengebiet“
    an die Schü­ler.
    3. In jeder Klas­se (bzw. Kurs) for­mie­ren sich Arbeits­grup­pen ent­spre­chend der Anzahl
    der ver­tre­te­nen Frak­tio­nen.
    Jede Grup­pe hat nun die Auf­ga­be die vor­lie­gen­den Fra­gen der Frak­tio­nen für die jeweils
    ande­ren Grup­pen im Rah­men einer Prä­sen­ta­ti­on ver­ständ­lich zu machen.
    Es sol­len Begrif­fe erläu­tert wer­den und Hintergrund-​Information zum bes­se­ren
    Ver­ständ­nis der kom­ple­xen Zusam­men­hän­ge gelie­fert wer­den.
    4. Nun kann jeder Schü­ler eine „Schü­ler­fra­ge“ stel­len, wel­che im Inter­net ver­öf­fent­licht
    wird und von den betei­lig­ten Mit­schü­lern bewer­tet wer­den kann.
    Gesucht wer­den die „Top Ten“ der Schü­ler­fra­gen.
    5. Zuletzt hat jeder Schü­ler die Mög­lich­keit, sich anonym ein­zu­log­gen, sich die Par­tei
    aus­zu­wäh­len, wel­cher er sein Feed­back geben möch­te sowie die „Schüler-​Top Ten“
    Fra­gen zu beant­wor­ten.
    6. Die Aus­wer­tung der Feed­backs an die Frak­tio­nen wird im Inter­net ver­öf­fent­licht.
    7. Die Aus­wer­tun­gen der Feed­backs, auf die Schü­ler­fra­gen, wer­den zu Anträ­gen
    for­mu­liert und den jewei­li­gen Gre­mi­en zur Ent­schei­dung vor­ge­legt.
    (Bei­spiel­haft ist hier die SPD-​Fraktion der BVV Ber­lin Charlottenburg-​Wilmersdorf,
    wel­che dem Jugend­par­la­ment C-​W vol­les Antrags­recht ein­ge­räumt hat.)

    Die Puber­tät — als „Kri­se“, — scheint wie gemacht,
    um „Chan­cen“ kul­tu­rel­len Ler­nens zu eröff­nen.
    „Die (mög­li­che) Erkennt­nis, dass Puber­tät — qua­si als eine bio­lo­gi­sche „Hid­den Agen­da“ -
    zugleich die her­vor­ra­gends­ten kul­tu­rel­len Ent­wick­lungs­chan­cen zur Unter­stüt­zung von
    „nach­hal­ti­gen“ gesell­schaft­li­chen Bewusstseins-​Bildungsprozessen böte, kann wohl so lan­ge
    nicht gewon­nen wer­den, bis sich die­se aus den kon­kre­ten Erfah­run­gen einer ange­wand­ten
    Pra­xis des Kon­zep­tes von PSI-​21 her­leit lie­ße.“

    2.) Bil­dungs­land­schaf­ten als Refe­renz­pro­jek­te im Rah­men der „Digi­ta­len Agen­da“ + Ener­gie­wen­de

    „Es gibt 1000 Krank­hei­ten, aber nur eine Gesund­heit.“ (Arthur Scho­pen­hau­er)

    Die tech­ni­schen und mensch­li­chen Bedin­gun­gen für die „Digi­ta­le Agen­da“ soll­ten als ein gemein­sa­mes dyna­mi­sches Sys­tem betrach­tet wer­den, des­sen Vor­aus­set­zun­gen und (Sicherheits-)Standards sich am Men­schen als „dem Maß aller Din­ge“ ori­en­tie­ren, da wir sonst Gefahr lau­fen könn­ten als über­for­der­te „Zau­ber­lehr­lin­ge“ zuneh­mend die „System-​Kontrolle“ zu ver­lie­ren.

    Als posi­ti­ve Dia­gno­se wür­de „Gesund­heit“ das momen­tan sta­bi­le „dyna­mi­sches Gleich­ge­wicht“ eines kom­ple­xen Sys­tems als „Gan­zes“ bezeich­nen.
    „Resi­li­enz ist die Fähig­keit eines Sys­tems, mit Ver­än­de­run­gen umge­hen zu können.[wikipedia 1]“

    Es scheint in der Natur der Sache zu lie­gen, dass man, bei dem Ver­such kom­ple­xe Zusam­men­hän­ge mit Hil­fe von „kon­kre­ten“ Bei­spie­len oder Meta­phern dar­zu­stel­len, meist zuletzt fest­stel­len muss, dass auch schon die Meta­pher „nicht so ganz ein­fach“ zu ver­ste­hen sein könn­te.

    Bis­lang schei­nen die Ent­wick­lungs­zie­le der „Digi­ta­len Agen­da“ dar­auf aus­ge­rich­tet zu sein, elek­tro­ni­sche Bau­tei­le und Ein­zel­ge­rä­te mit immer mehr inte­grier­ten Funk­tio­nen aus­zu­stat­ten, ihre Bau­wei­se und ihren Ener­gie­ver­brauch mög­lichst zu mini­mie­ren und ihre Kon­nek­ti­vi­tät mit dem Inter­net 4.0 zu ermög­li­chen, wozu die Netz­ka­pa­zi­tä­ten und -struk­tur ent­spre­chend der zu erwar­ten­den Leis­tungs­an­for­de­run­gen wei­ter aus­ge­baut und ange­passt wer­den sol­len.

    Der Ansatz einer „Digi­ta­len Agen­da“ scheint mir noch ein eben­so offe­nes, wie vages Pro­jek­ti­ons­feld für tech­ni­sche Ent­wick­lungs­er­war­tung zu sein, zumal des­ori­en­tier­te Groß­or­ga­ni­sa­tio­nen i.d.R. über sämt­li­che Verharrungs- und Ver­mei­dungs­stra­te­gi­en ver­fü­gen, um ver­meint­li­chen „Risi­ken“ aus­wei­chen zu kön­nen.
    Aus Angst vor die­ser gro­ßen „Unge­wiss­heit“ zie­hen sich lei­der vie­le Exper­ten häu­fig dar­auf zurück den jewei­li­gen Sta­tus Quo ein­fach nur wissenschaftlich/​abstrakt wider­zu­spie­geln, ohne kon­kre­te Hand­lungs­op­tio­nen auch nur anzu­deu­ten. Doch dre­hen wir uns immer wei­ter nur im Kreis, solan­ge unse­re alt­be­kann­ten Vor­stel­lun­gen und Selbst­bil­der nur immer wei­ter, mit­tels „objek­ti­ver“ empi­ri­scher For­schungs­me­tho­den, als „neue (Un-)Gewissheiten“, fort­ge­schrie­ben wer­den.

    „Bis heu­te gibt es in Kon­ti­nen­tal­eu­ro­pa noch kei­nen wis­sen­schaft­lich wie poli­tisch inter­na­tio­nal sicht­ba­ren Internet-​Thinktank, der die poli­ti­schen,
    gesell­schaft­li­chen, wirt­schaft­li­chen und recht­li­chen Wir­kungs­wei­sen der Digi­ta­li­sie­rung durch­denkt und detail­lier­te Hand­lungs­emp­feh­lun­gen als
    Reak­ti­on dar­auf ent­wi­ckelt.“ (KAS, Die poli­ti­sche Mei­nung Nr. 526/​ 5_​6 2014/​ DIGITAL/​ Wann beginnt der Heiß­hun­ger? Zolleis, Udo/​ S. 21)

    Die­se Handlungs- und Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit blieb nicht ohne Fol­gen:
    [Platt­form Indus­trie 4.0 vor dem Aus: »Deutsch­land hat die ers­te Halb­zeit ver­lo­ren« 10.02.2015 von Karin Zühl­ke]

    Erst wenn uns Pro­ble­me bereits offen ent­ge­gen tre­ten fan­gen wir an — im „Stress-​Modus“ — nach „ein­fa­chen und schnel­len“ Lösun­gen zu suchen. Zu den tie­fer lie­gen­den, eigent­li­chen Ursa­chen drin­gen wir so — außer­halb unse­res „Kultur-​Modus“ — eher sel­ten vor: „Bleibt Kreuz­berg auf den alten Schul­klos sit­zen?“ von Susan­ne Vieth-​Entus /​ 12. 02. 2015 /http://www.tagesspiegel.d e/​

    „Du musst die Ver­än­de­rung sein
    die du in der Welt sehen willst.“
    Mahat­ma Gan­dhi

    Eben­so wie bei der „Gesund­heit“ soll­te es sich bei der „Digi­ta­len Agen­da & Ener­gie­wen­de“ um ein dyna­mi­sches Ent­wick­lungs­sys­tem han­deln, des­sen „Sys­tem­tei­le“
    in ihrem eigen­dy­na­mi­schen Wech­sel­spiel dar­auf ori­en­tiert sind, gemein­sam ihre inne­re Balan­ce selbst suchen, erzeu­gen und sta­bi­li­sie­ren zu kön­nen.

    Bei die­sem Selbst­or­ga­ni­sa­ti­ons­pro­zess fällt dem (zuvor umzu­deu­ten­den) „Sys­tem Schu­le“ eine wesent­li­che Vor­rei­ter­rol­le zu, auch wenn sich die bis­he­ri­gen „Gate­cee­per“ dies noch nicht so recht vor­stel­len wollen/​können. Der erfolg­rei­che Über­gang in die „Digi­ta­le Gesell­schaft“ wird von ihrer Bereit­schaft als Schulleiter/​Lehrer abhän­gen, — ihr Beruf­bild, um den Kom­pe­tenz­be­reich von „Zukunfts-​Administratoren“, zu erwei­tern.

    Dar­über hin­aus bedarf es der gemein­sa­men Ein­sicht und Ver­ant­wor­tungs­be­reit­schaft von mög­lichst vie­len Schulleitern/​Lehrern, sowie Poli­ti­kern, in die Not­wen­dig­keit, ergän­zend zu den besteh­nen­den Schul­struk­tu­ren, die struk­tu­rel­len Bedin­gun­gen zur poli­ti­schen Betei­li­gung von Jugend­li­chen neu zu schaf­fen, so dass die­se eine maß­geb­li­che Rol­le bei Gestal­tung der technisch/​kulturellen Ent­wick­lung unse­rer Gesell­schaft ein­neh­men kön­nen.

    Wir soll­ten ler­nen Schu­len unter einer neu­en Per­spek­ti­ve zu betrach­ten, als kon­ke­te Hand­lungs­er­pro­bungs­räu­me für vor­weg­ge­nom­me­ne, sozial-​kultur-​technische gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen von Zukunfts­per­spek­ti­ven. Nach die­sem Ver­ständ­nis tra­gen Schu­len enor­me Ent­wick­lungs­po­ten­zia­le in sich.
    http://psi-21.de/de/dl-ordner/2009–02-25_kiss-proofed_ness-iba.pdf

    „Es gibt bereits zahl­rei­che loka­le Ver­net­zungs­struk­tu­ren von Schu­len als „Bil­dungs­land­schaf­ten“, meist als Ganz­tags­schu­len orga­ni­siert.
    Es wäre somit kon­zep­tio­nell nur noch ein klei­ner Schritt in Rich­tung „Smart-​School-​Grids“, also von Handlungs- und Erfah­rungs­räu­men,
    die sich unter der Betei­li­gung von Schü­lern, Leh­rern, Wis­sen­schaft­lern und Fir­men, als „Zukunfts­la­bo­re“ der Lösung von Pro­ble­men der
    „Ener­gie­wen­de“ auf theo­re­ti­sche und prak­ti­sche Wei­se stel­len kön­nen.
    Wie sag­te schon Bob der Bau­meis­ter?: ‚Yes, we can!‘ “ [Albert Rein­hardt, Ber­lin, den 25. 04. 2012 /​ http://gattel-stiftung.de/dl-ordner/2012–04-25_schulische_bildung_als_sozialisations_2.pdf ]

    Wie beim Begriff „Gesund­heit“ ist es lei­der kaum mög­lich alle posi­ti­ven „Funk­ti­ons­ei­gen­schaf­ten“ im Ein­zele­nen auf­zu­lis­ten,
    die genannt wer­den müs­ten, um das Kon­zept voll­stän­dig zu beschrei­ben.

    Zunächst geht es nur dar­um den rich­ti­gen Ein­stieg für eine (wahr­schein­lich) „gesun­de“ Ent­wick­lung zu defi­nie­ren, wel­che erwar­ten lässt, dass sich aus ihr her­aus,
    über eine „Digi­ta­len Agen­da“ als evo­lu­tio­nä­rer „Work in pro­gress“, wei­te­re und bes­se­re Optio­nen ent­wi­ckeln wer­den.

    Auch im Inter­es­se einer Daseins­vor­sor­ge im Fal­le eines „Black­outs“ wäre es sinn­voll, weit­ge­hend aut­ar­ke „Smart-​Grigd-​Schools“ auf­zu­bau­en.
    Im Rah­men zahl­rei­cher, loka­ler „Refe­renz Projekt-​Schulen“ könn­ten Wis­sen­schaft­ler, Unter­neh­men und Schü­ler (als zukünf­ti­ge Kun­den) ihren prak­ti­schen Erfah­rungs­ho­ri­zont gemein­sam erwei­tern.

    Könn­ten Sie sich vor­stel­len, eine sol­che Idee zu unter­stüt­zen. Über eine Ant­wort wür­de ich mich sehr freu­en.

    Mit bes­ten Grü­ßen

    Albert Rein­hardt

    PS: Gern kön­nen Sie die­se E-​Mail an ande­re Inter­es­sier­te wei­ter­zu­lei­ten.
    _​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​
    PSI-​21 /​ Gattel-​Stiftung i. G.
    c/​o Albert Rein­hardt
    Zem­pi­ner Steig 10
    13503 Ber­lin

    „Suc­cess con­sists of going from fail­u­re
    to fail­u­re ​without loss of enthu­si­asm!“

    Chur­chill

    Selfi-​Links:
    http://psi-21.de/de/dl-ordner/2014–11-29_psi-21_initiationsritus.pdf
    http://psi-21.de/de/dl-ordner/2014–11-14_leitbild-jugenddemokratie.pdf
    http://psi-21.de/de/dl-ordner/2014–11-08_spd-leitbild-jugenddemokratie_1.pdf
    http://psi-21.de/de/dl-ordner/2013–06-27_oekologie_der_pubertaet.pdf
    http://psi-21.de/de/dl-ordner/2009–02-25_kiss-proofed_ness-iba.pdf
    http://psi-21.de/de/dl-ordner/2001–11-22-was-haenschen-lernt.pdf

    Albert Rein­hardt
    albert-reinhardt@psi-21.de
    http://www.psi-21.de

    Mensch ver­sus Com­pu­ter:

    Ausschuss.Digitale.Agenda.-.bundestag-digital.de

    Wikimedia-​Salon — Das ABC des Frei­en Wis­sens, F = Fail — You­Tube

    Mar­tin Rost- Vortrag- Daten­schutz in Alters­ge­rech­ten Assis­tenz­sys­te­men

    „Tech­nik kann die Bedeu­tung von Recht ver­än­dern…“

    http://soziopod.de/2014/12/soziopod-036-medien-macht-und-maersche-der-soziopod-jahresrueckblick-2014/

    Mensch ver­sus Mensch:

    Lily Braun/​ 1911_manifest_an_die_schuljugend.pdf

    [Clock­work Oran­ge Mas­ter­plan für Eng­lands Jugend- — DIEBÜRGERLOBBY]
    Mensch versus/​pro Mensch:
    Dem Leben ent­frem­det: War­um wir wie­der ler­nen müs­sen zu emp­fin­den » „Buch­tip“

    Wahn­sinn Nor­ma­li­tät — Arno Gruen’s Zivi­li­sa­ti­ons­kri­tik 1/​2 (Audio)

    Wahn­sinn Nor­ma­li­tät — Arno Gruen’s Zivi­li­sa­ti­ons­kri­tik 2/​2 (Audio)

    Empa­thie und die Gene­ra­ti­on Ich — Arno Gru­en

    Mensch pro Mensch:

    PSI-​Theorie/​
    http://www.psi-schweiz.ch-pdf-PSI-Theorie_web.pdf

    http://www.psi-theorie.com /​
    PSI-​Theorie-​light Juli­us Kuhl.pdf Down­load

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