Arbeitskreis Digitale Gesellschaft

SPD Schleswig-Holstein

2. Juni 2016

Wirtschaft
Sharing Economy: Digitalisierung sozial gestalten

Foto: Núcleo Editorial - CC BY 2.0

EU‐​Kommission legt Vor­schlä­ge zu mehr Trans­pa­renz in der Sharing Eco­no­my vor. „Wir müs­sen die Wett­be­werbs­be­din­gun­gen für tra­di­tio­nel­le Wirt­schafts­teil­neh­mer gegen­über ihren digi­ta­len Kon­kur­ren­ten wie Airb­nb und Uber sinn­voll und gerecht gestal­ten. Es geht um das Logistik‐, Übernachtungs‐ und Trans­port­ge­wer­be. Wett­be­werbs­ge­rech­tig­keit darf Unter­neh­men der Sharing Eco­no­my nicht über­vor­tei­len“, stellt Eve­ly­ne Geb­hardt, ver­brau­cher­po­li­ti­sche Spre­che­rin der SPD im Euro­päi­schen Par­la­ment, fest.

Evelyne Gebhardt

Eve­ly­ne Geb­hardt

Am Don­ners­tag, 2. Juni stell­te die EU‐​Kommission ihre Mit­tei­lung zur Sharing Eco­no­my vor. Unter Sharing Eco­no­my ver­steht man über das Inter­net orga­ni­sier­tes sys­te­ma­ti­sches gegen­sei­ti­ges Bereit­stel­len von Dienst­leis­tun­gen oder Gegen­stän­den — mit oder ohne Ent­gelt.

Eve­ly­ne Geb­hardt begrüßt, dass die EU‐​Kommission Leit­li­ni­en für Unter­neh­men, Ver­brau­cher und Behör­den zur Sharing Eco­no­my ein­rich­ten will: „Ein sol­ches Instru­ment könn­te die Trans­pa­renz sowohl für jun­ge als auch eta­blier­te Unter­neh­men die­ser Bran­che erheb­lich ver­bes­sern.“ Die­ses soll laut EU‐​Kommission Aus­kunft dar­über geben, wel­che natio­nal­staat­li­chen Regeln ein­zu­hal­ten sind. „Ich for­de­re hier­bei ins­be­son­de­re auch die Auf­nah­me kom­mu­na­ler Regeln. Denn die­se bestim­men oft­mals die recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für die Auf­nah­me von Geschäfts­mo­del­len der Sharing Eco­no­my. Nur dann kön­nen die­se neu­en Leit­li­ni­en zu einer sozia­len und nach­hal­ti­gen Gestal­tung der Sharing Eco­no­my bei­tra­gen“, sagt Eve­ly­ne Geb­hardt.

Die Errun­gen­schaf­ten im Sozial‐ und Ver­brau­cher­schutz dür­fen aber kei­nes­falls im Namen der Digi­ta­li­sie­rung aufs Spiel gesetzt wer­den, denn bestimm­te Model­le der Sharing Eco­no­my wür­den genau da anset­zen. “Es muss der Kom­mis­si­on klar sein, dass nur sol­che Geschäfts­mo­del­le för­de­rungs­wür­dig sind, die nicht zu pre­kä­ren Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­sen füh­ren“, appel­liert Eve­ly­ne Geb­hardt.

Steffen Voß

Arbei­tet als Online‐​/​Social‐​Media‐​Referent bei der SPD Schleswig‐​Holstein und ist hier als Mit­glied des Arbeits­krei­ses Digi­ta­le Gesell­schaft der SPD Schleswig‐​Holstein als ehren­amt­li­cher Admin erreich­bar. Alle Mei­nungs­äu­ße­run­gen sind pri­vat.

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