Arbeitskreis Digitale Gesellschaft

SPD Schleswig-Holstein

Buchtipp/Debatten

Der Staat muss seinen digitalen IQ erhöhen

„Die wich­tigs­ten Pro­duk­ti­ons­mit­tel sei­en nicht mehr nur Maschi­nen und Fabri­ken, son­dern Daten“, zitier­te heise.de Andrea Nah­les aus einer Ver­an­stal­tung ihrer Par­tei zum 200. Geburts­tag von Karl Marx.[1] „Es lohnt sich, heu­te den digi­ta­len Kapi­ta­lis­mus und Marx genau in den Blick zu neh­men“, sag­te sie. „Nah­les schlug vor, zu über­le­gen, ob bei­spiels­wei­se die gro­ßen Platt­for­men im Inter­net ab einer bestimm­ten Grö­ße ihre Daten­men­gen mit den Wett­be­wer­bern tei­len müss­ten“, berich­te­te heise.de, „Die Daten wür­den somit zu einem Gemein­schafts­gut.“ mehr…

Arbeiten 4.0

Positionspapier zur Zukunft der Arbeit beschlossen

Indus­trie 4.0, Arbei­ten 4.0, Fach­kräf­te­si­che­rung, Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie durch mehr Fle­xi­bi­li­tät in der digi­ta­li­sier­ten Arbeits­welt: Mit dem bis Ende 2016 ange­leg­ten Dia­log­pro­zess Arbei­ten 4.0 schafft Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­rin Andrea Nah­les einen Rah­men für den Dia­log über die Zukunft der Arbeit. Die SPD‐​Bundestagsfraktion hat hier­zu ein Posi­ti­ons­pa­pier beschlos­sen und dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les zuge­lei­tet. mehr…

Digitale Agenda/Veranstaltung

Datenpolitik ist wichtig. Aber nicht wahlkampfrelevant.

Rei­ner Hoff­mann, Vor­sit­zen­der des Deut­schen Gewerk­schafts­bunds, ver­rät, dass die Mit­ar­bei­ter von Mark Zucker­berg mit ihrem Chef über alles reden kön­nen. Nur nicht über den Tarif­ver­trag. Fra­gen aus dem Publi­kum kön­nen ledig­lich per SMS und auf Zet­teln ein­ge­reicht wer­den. Andrea Nah­les ruft zum Mit­ma­chen beim Weiß­buch über die Zukunft der Arbeit auf: „Arbei­ten 4.0 – gucken Sie rein und betei­lig­ten Sie sich dar­an!“ Laut Staats­se­kre­tär Gerd Bil­len gäbe es im BGB meh­re Para­gra­fen zur Rege­lung des Bin­nen­schwarms – aber noch kei­nen Rechts­rah­men für das Inter­net. Die Gold­grä­ber­stim­mung ist vor­bei! Am ers­ten Tag geht der Kuchen, am zwei­ten die Pro­gramm­hef­te aus. Staats­se­kre­tär Mat­thi­as Mach­nig sieht Twit­ter als Mit­tel zur Selbst­in­sze­nie­rung – auch von Poli­ti­kern – und nicht als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­di­um. Und aus Han­ne­lo­re Kraft wird Han­ne­lo­re Kohl. Wenn auch nur für einen Augen­blick. mehr…

Datenschutz

Ausspioniert: Big Data im Wahlkampf

Sie gel­ten als DAS Vor­bild für vie­le selbst­er­nann­te Social‐​Media‐​Experten in Deutsch­land: Die Wahl­kämp­fe von US‐​Präsident Barack Oba­ma haben wie nie zuvor auf Internet‐​Technologie gesetzt und so vie­le Daten wie mög­lich zusam­men­ge­führt. Ste­fan Schulz berich­tet in der FAZ, wie das funk­tio­niert und wel­che Fol­gen das für die Demo­kra­tie hat. mehr…