Arbeitskreis Digitale Gesellschaft

SPD Schleswig-Holstein

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Video: Mr. Topf über Open Data und Open Government in Kommunen

In der heu­ti­gen Aus­ga­be sei­nes täg­li­chen Video‐​Podcast berich­tet Mr. Topf über sei­ne Erfah­run­gen mit Open Data und Open Government in Kom­mu­nen. Dabei sind ein paar inter­es­san­te Ide­en:

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Partizipation: Video einer Diskussion auf der Social Media Week

Wäh­rend der Soci­al Media Week in Ber­lin dis­ku­tier­ten Mathi­as Richel (SPD), Chris­ti­an Wohl­ra­be (CDU), Kon­stan­tin von Notz (Grü­ne), Simon Kow­a­lew­ski (Pira­ten) und Julia Schramm (Pira­ten) über die Chan­cen und die Mög­lich­kei­ten von poli­ti­scher Par­ti­zi­pa­ti­on via Inter­net. Der Mode­ra­tor war Mar­tin Oet­tin

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Online‐​Antrag: Tutorial zum Abstimmungssystem

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#iminternetgeboren — Ex‐​Terrorist über die Anziehungskraft der Demokratie

Ex‐​Terrorist Maajid Nawaz meint: Isla­mi­scher und Rech­ter Extre­mis­mus wer­den zwar nicht #imin­ter­net­ge­bo­ren — „im Inter­net gebo­ren“ ist schließ­lich nur eine Meta­pher. Das Inter­net sei aber die Mög­lich­keit für ein­zel­ne Extre­mis­ten, sich als Teil einer Bewe­gung zu füh­len. Sei­ne Fra­ge: Wie macht man Demo­kra­tie wie­der zu einer Bewe­gung mit ähn­li­cher Anzie­hungs­kraft?

In eine ähn­li­che Ker­be schlägt Sascha Lobo in sei­ner aktu­el­len SPIEGEL Kolum­ne, betrach­tet das The­ma aber mehr aus der Per­spek­ti­ve ande­rer „im Inter­net gebo­re­ner“ The­men:

„Brei­vik gehört zu einer neu­en Genera­ti­on von Ter­ro­ris­ten, die ihre
Ideo­lo­gie im Inter­net auf­bau­en und mit Inter­net­me­cha­nis­men
wei­ter­ent­wi­ckeln, die im Inter­net ihre radi­ka­le Sozia­li­sie­rung erfah­ren
und sich die stän­di­ge sozia­le Bestä­ti­gung im Inter­net suchen, auf dem
rich­ti­gen Weg zu sein. Tech­ni­sche Infor­ma­tio­nen und Mate­ri­al für ihre
Anschlä­ge besor­gen sie sich eben­so im Netz. Es wäre fatal zu leug­nen,
dass das Netz — ja, das wun­der­ba­re, groß­ar­ti­ge Inter­net — auch
Nähr­bo­den, Uni­ver­si­tät und Kauf­haus des Ter­rors ist.“

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Panorama — die Reporter: Das Lügenfernsehen

Kur­zer Tipp: Pan­ora­ma — die Repor­ter hat Anfang Mai über „Das Lügen­fern­se­hen“ der pri­va­ten Fern­seh­sen­der berich­tet. Eine sehens­wür­di­ge Repor­ta­ge!

Panorama‐​Moderatorin Anja Reschke hat sich in die Welt des Pri­vat­fern­se­hens bege­ben, die immer schril­ler die angeb­li­che Wirk­lich­keit abbil­det. In zahl­rei­chen Bei­spie­len weist sie nach, wie in
repor­ta­ge­haf­ten For­ma­ten und Doku‐​Soaps getrickst wird. Eine Job­su­che wird als bizar­re Fami­li­en­tra­gö­die insze­niert. Gecas­te­te Fami­li­en spie­len Geschich­ten nach. Eine Haus­ver­stei­ge­rung wird schlicht gefälscht. Eine Spu­ren­su­che im Treib­sand der neu­en Fern­seh­land­schaft.

Zapp hat­te sich schon vor eini­ger Zeit „Doku‐​Soaps ohne Wahr­heits­ge­halt“ ange­nom­men.

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Das Internet: Instrument der Befreiung oder der Unterdrückung

Schon im letz­ten Jahr sprach Evge­ny Moro­zov auf der re:publica über das Pro­blem, dass das Inter­net auch den Unter­drü­ckern die­ser Welt hel­fen kann. Kürz­lich ver­öf­fent­lich­te er dazu sein Buch „The Net Delu­si­on: The Dark Side of Inter­net Free­dom“. In sei­nem Ver­trag für die Roy­al Socie­ty of Arts, fasst er sei­ne The­sen noch ein­mal kurz zusam­men.

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Geschichte: Wie aus Netscape Mozilla wurde

Micro­soft hat­te Net­scape fast besiegt: Der Inter­net Explo­rer war der Stan­dard für das Brow­sen im Netz, wäh­rend der Net­scape Navi­ga­tor immer mehr an Bedeu­tung ver­lor. Nur noch ein radi­ka­ler Schritt konn­te das Unter­neh­men ret­ten: Man mach­te die Soft­ware Open Source. Ein PBS‐​Film erzählt die­se Geschich­te.

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Experiment: Kann man von Windows 1.0 auf Windows 7 upgraden?

Mal etwas Ande­res zur Abwechs­lung: In einem Expe­ri­ment hat jemand Schritt für Schritt von Win­dows 1.0 auf Win­dows 7 upge­da­tet. Mehr als 20 Jah­re lie­gen zwi­schen der ers­ten und der aktu­ells­ten Windows‐​Version. Das Video zeigt, wie gut das alles in allem klappt — vie­le Ein­stel­lun­gen wer­den über­nom­men und am Ende funk­tio­nie­ren sogar noch Spie­le wie Mon­key Island und Doom.

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ZDF startet Serie zur Netzpolitik

heute.de stellt die­se Woche die Netz­po­li­ti­ker von CSU und CDU, SPD und
Grü­nen, FDP, Lin­ken und Pira­ten­par­tei vor. Jeden Tag gibt es dazu ein neu­es Inter­view. Den Anfang macht Doro­thee Bär von der CSU.

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bundestube.de: Der Bundestag als Glotze

Der Name setzt sich aus Bun­des­tag und You­tube zusam­men und umschreibt damit den Sinn der Inter­net­sei­te: Die Video­mit­schnit­te der Ple­nar­de­bat­ten sind online ver­füg­bar. Zwar fin­det man die Vide­os auch auf der Inter­net­sei­te des Bun­des­ta­ges. bundestube.de geht aber einen Schritt wei­ter…

Bun­destu­be will es ein­fa­cher machen Bun­des­tags­re­den zu fol­gen. Die Reden kön­nen anhand von Such­be­grif­fen aus dem Voll­text und den dazu­ge­hö­ri­gen Meta­da­ten (Red­ner, Frak­ti­on, Datum usw.) durch­fors­tet wer­den. Die Ele­men­te wer­de ver­bun­den und zusam­men dar­ge­stellt. So las­sen sich die Daten wesent­lich ein­fa­cher recher­chie­ren, als auf der offi­zi­el­len Sei­te des Bun­des­ta­ges. Wer zum Bei­spiel nach „Inter­net“ sucht, fin­det eine Viel­zahl Ein­trä­ge. Anzeigt wird ein Text­aus­schnitt mit dem Such­tref­fer und das dazu­ge­hö­ri­ge Video.

„Mit Bun­destu­be las­sen sich die ein­zel­nen Reden und dar­über hin­aus die jewei­li­gen Sit­zun­gen des Deut­schen Bun­des­ta­ges per ein­deu­ti­gem, ein­fa­chen Internet‐​Link refe­ren­zie­ren (z.B. http://bundestube.de/17/71/1/ für den ers­ten Rede­bei­trag der 71. Sit­zung aus der 17. Wahl­pe­ri­ode). Bun­destu­be ver­bes­sert dadurch die Sicht­bar­keit der Bun­des­tags­re­den im Inter­net und trägt so zur akti­ven poli­ti­schen Dis­kus­si­on bei. Es las­sen sich so ein­zel­ne Reden sowohl von News‐ und Blog‐​Artikeln als auch Microblogging‐​Systemen (z.B. Twit­ter) zitier­fä­hig und zukunfts­si­cher ver­lin­ken.“

bundestube.de ist ein schö­nes Bei­spiel dafür, was man mit einem offe­nen Umgang mit Daten errei­chen kann: Die Bür­ger sind nicht mehr dar­auf ange­wie­sen, dass der Bun­des­tag die bes­te Mög­lich­keit fin­det, die Reden zu prä­sen­tie­ren. Zugang zu den Basis­da­ten und güns­ti­ge Web­tech­no­lo­gi­en machen es mög­lich, dass im Prin­zip jeder sei­ne eige­ne Lösung bau­en kann.

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